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Sonntag, 23. September 2012

Fünf Feuerwehren übten in Leinach den Ernstfall

Fünf Feuerwehren übten in Leinach den Ernstfall

Am Mittwoch, den 19.09.2012 gegen 19:10 Uhr heulten in Leinach,
Margetshöchheim, Erlabrunn und Greußenheim die Sirenen. Dichter Rauch
quoll aus dem Anwesen in der Hauptstraße 51 in Leinach.
Mehrere Personen wurden in dem Wohnhaus vermisst, ihr Fluchtweg
durch das Treppenhaus war aufgrund des dichten Rauches versperrt.


Glücklicherweise handelt es sich an diesem Abend nur um eine Übung,
die Kreisbrandmeister Johannes Sieber an dem zum Abriss vorgesehenen
Gebäuden organisiert hatte. Auch Kreisbrandrat Heinz Geißler, Kreisbrandinspektor
Winfried Weidner und die Kreisbrandmeister Manfred Brühler und Achim Roos
waren anwesend um das Übungsgeschehen zu beobachten.


Das Übungsszenario sah vor, dass die im hinteren Teil des Anwesens gelegene Scheune im Vollbrand
steht und das Feuer bereits auf Teile des Wohnhauses übergegriffen hat. So gehörte es auch zu den
Aufgaben der eingesetzten Wehren für den Schutz der benachbarten Gebäude zu sorgen.
Die Feuerwehren aus Margetshöchheim und Erlabrunn übernahmen diese Aufgabe, unterstützten
aber auch mit Atemschutzgeräteträgern den Innenangriff im Wohngebäude sowie die Rettung der
Vermissten. Ferner wurde die Brandbekämpfung im Bereich der Scheune durch diese Kräfte vorgenommen.


Da das betroffene Anwesen sowohl von der Zellinger Straße als auch von der Rückseite über die Straße
„Am Lengfelder" zugänglich ist, wurde die Feuerwehr Greußenheim beauftragt von dort aus eine
Wasserversorgung aufzubauen und die Brandbekämpfung von der rückwärtigen Seite aus durchzuführen.


Nach rund einer Stunde war die Übung beendet. Nach den Aufräumarbeiten trafen sich alle eingesetzten Kräfte
im Feuerwehrgerätehaus Leinach zur Nachbesprechung.


Kreisbrandrat Heinz Geißler bedankte sich ebenso wie Keisbrandinspektor Winfried Weidner bei allen Kräften für
ihre Teilnahme. Die Übung lief im Große und Ganzen reibungslos und wie geplant ab. Trotzdem zeigt jede
Übung dieser Größenordnung auch Schwachstellen auf, die man nun gezielt durch Schulungen und Übungen
auf Ortsebene verbessern kann.

Die Verantwortlichen dankten auch der Gemeinde Leinach, die die Übungsteilnehmer mit Getränken
und einem kleinen Imbiss versorgte.


Mehr Bilder unter www.ffw-oberleinach.de

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