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Dienstag, 16. Juni 2015

Neue Internetseite in Vorbereitung

Nach vielen Jahren in einem Layout und einem System, war es seit Jahresbeginn 2015 an der Zeit eine neue Internetseite für den KFV und die Kreisbrandinspektion Würzburg-Land zu erstellen.

Schon seit einigen Monaten werden auf der bestehenden Seite nur noch Berichte ergänzt. Die Ansprechpartner und Termine sind teilweise veraltet und nicht mehr aktuell.

Deshalb wird diese "alte" Seite des Kreisfeuerwehrverband Würzburg in den nächsten Tagen abgeschaltet. 

Die Arbeiten an der neuen Seite sind weitgehend abgeschlossen und alle Infos zusammengetragen.

Nach aktuellem Planungsstand soll am Kreisfeuerwehrtag, 28. Juni 2015 die neue Seite, die dann unter www.kfv-wuerzburg.de erreichbar sein wird, veröffentlicht werden.

Berichte, Termine und weitere Informationen aus dem Kreisfeuerwehrverband / Kreisbrandinspektion des Landkreises Würzburg, sowie aus den Feuerwehren des Lkr. Würzburg, die auf der neuen Seite veröffentlicht werden sollen, bitte an die zuständigen "Teams Öffentlichkeitsarbeit" der Inspektionsbereiche oder an den Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit an presse@kfv-wuerzburg.de senden.

Hinweis für alle Benutzer mit eigenem Zugang zur "alten" Seite: Bitte keine Berichte mehr eingeben, neue Berichte bitte an presse@kfv-wuerzburg.de schicken oder Termin zur Einweisung in das neue Redaktionssystem vereinbaren.

Screenshot der neuen Internetseite

Montag, 15. Juni 2015

Atemschutzwerkstatt geschlossen!

Die Atemschutzwerkstatt im Feuerwehrzentrum Klingholz ist wegen einer Dienstversammlung am Dienstag, 16. Juni 2015 geschlossen.

Wir bitten um Beachtung.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Maschinistenlehrgang der Feuerwehr

Klingholz/Eibelstadt/Erlabrunn - 26 Teilnehmer aus dem Landkreis Würzburg haben den Maschinisten-Lehrgang für Löschfahrzeuge im Feuerwehrzentrum des Landkreises Würzburg in Klingholz beendet.

An acht Abendterminen und zwei Samstagen wurden die Teilnehmer aus den Feuerwehren Unteraltertheim, Zell, Eichelsee, Veitshöchheim, Zeubelried, Güntersleben, Moos, Ochsenfurt, Oberaltertheim, Reichenberg und Eibelstadt von Lehrgangsleiter KBM Lothar Balling und den Ausbildern Snoppek Daniel, Dietl Thomas, Fröhling Arthur und Kistner Jürgen umfangreich in die Aufgaben des Maschinisten eingewiesen.

In Theorie und Praxis bekamen sie die richtige Handhabung der Fahrzeuge, Pumpen und kraftbetriebenen Geräte gezeigt. Außerdem stand die Einteilung der Löschfahrzeuge und die Löschwasserförderung über lange Wegstrecken auf dem Programm.

Am letzten Ausbildungstag stand eine schriftliche Prüfung an, die von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert wurde. Zum Lehrgangsabschluss konnte Lehrgangsleiter Lothar Balling allen Teilnehmern zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs gratulieren. KBR Heinz Geißler überreichte den Feuerwehrangehörigen die Lehrgangsurkunde und bedanke sich bei ihnen, dass sie bereit waren, an dem Lehrgang teilzunehmen und dafür fast 40 Stunden ihrer Freizeit zu opfern. Diesen Dank verknüpfte er mit dem Wunsch, dass in Zukunft die Fahrzeuge und Geräte optimal beherrscht werden und sie immer gesund von den Einsätzen zurückkehren.

Beim Maschinistenlehrgang ging es um die Aufgaben der Maschinisten ebenso wie um die Motorenkunde und um Rechtsgrundlagen. Besprochen wurde die Technische Hilfeleistung und auch das Thema „Wasserförderung und Löschwasserbedarf." Die Feuerwehrleute lernten die Feuerlöschkreiselpumpe und die Entlüftungseinrichtungen ebenso kennen, wie deren Wartung und Pflege. Beim Lehrgang stand der Saugvorgang aus offenem Gewässer im Mittelpunkt, was am Samstag an der Staustufe am Main bei Erlabrunn praktisch erprobt wurde. Außerdem ging es unter anderem um die Löschwasserentnahme aus einem Hydranten, um das Ansaugen von Wasser und auch die Trockensaugprobe mussten die Teilnehmer beherrschen.

Dienstag, 2. Juni 2015

Neue Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser (TSF-W) im Landkreis Würzburg


Die Freiwilligen Feuerwehren in Uengershausen (Markt Reichenberg), Uettingen (Gemeinde Uettingen) und Holzkirchhausen (Markt Helmstadt) werden in den nächsten Monaten mit neuen TSF-W ausgestattet.


Wie die Regierung von Unterfranken als zuständige Förderbehörde in Pressemitteilungen informiert wurde dem Markt Reichenberg insgesamt 41.500 Euro für den Kauf eines TSF-W (anteilig 37.000 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (anteilig 4.500 Euro) bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahmen werden ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, Baujahr 1979, und eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1970, bei der Freiwilligen Feuerwehr Uengershausen ersetzt.


Die Gemeinde Uettingen bekommt insgesamt 47.750 Euro für den Kauf des Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF-W (anteilig 42.600 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (anteilig 5.150 Euro) bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahmen werden ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, Baujahr 1970, und eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1970, bei der Freiwilligen Feuerwehr Uettingen ersetzt.


Für die FF Holzkirchhausen stehen dem Markt Helmstadt insgesamt 45.650 Euro für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF-W (anteilig 40.700 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (anteilig 4.950 Euro) zu. Durch diese Beschaffungsmaßnahmen werden ein Löschgruppenfahrzeug LF 8, Baujahr 1978, und eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1988, bei der Freiwilligen Feuerwehr Holzkirchhausen ersetzt.


Das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W dient überwiegend der Brandbekämpfung. Es kann eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrmännern oder –frauen sowie eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich des umluft-unabhängigen Atemschutzes aufnehmen und muss mit einem Löschwasserbehälter von 500 Litern Inhalt ausgestattet sein. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W sind nur serienmäßige Fahrgestelle mit Doppelkabine und einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 7.500 Kilogramm vorgesehen.


Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.


Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.


Diesem Bericht liegen Pressemitteilungen der Regierung von Unterfranken (Nr. 137, 142 und 143) zu Grunde.

Sonntag, 17. Mai 2015

Fahrt zur Interschutz der FF Sonderhofen

Freie Plätze zur Interschutz!
Anmeldungen aus allen Bereichen der Kreisbrandinspektion herzlich willkommen

Die Feuerwehr Sonderhofen hat für Freitag, 12. Juni 2015 einen Bus zur Interschutz nach Hannover organisiert. Die Abfahrt ist für 4 Uhr und die Rückkehr für 23 Uhr geplant. Die Busfahrt kostet maximal 35 € / Teilnehmer. Die Messekarte ist vor Ort zu zahlen.

Wir versuchen alle angemeldeten Orte mit dem Bus anzufahren.



Anmeldung bitte bis zum 19.05.2015 an:

Andreas Mark
E-Mail: andres.mark89@googlemail.com
Handy: 01 76 / 70 89 74 15

Samstag, 16. Mai 2015

First Responder-Lehrgang 2015

Reichenberg/Klingholz - In insgesamt 84 Stunden lernten 28 Floriansjünger aus 18 Feuerwehren das große Einmaleins der qualifizierten Ersten Hilfe, um in Zukunft bei Notfalleinsätzen adäquate Hilfe als First Responder am Mitmenschen leisten zu können.

Angeboten wurde der Lehrgang vom Fachbereich First Responder der Kreisbrandinspektion Würzburg unter der Leitung der Fach-Kreisbrandmeisterin Gabriele Brejschka. Das Ausbilderteam aus mehreren Mitgliedern der Landkreisfeuerwehren bereitete die Lehrgangsteilnehmer im Zeitraum von insgesamt rund zwei Monaten auf die umfangreiche Abschlussprüfung vor.

So wurde unter anderem der Aufbau des menschlichen Körpers, die verschiedensten Erkrankungen oder auch die Gefahren an Einsatzstellen vermittelt.

Als Abschlussprüfung musste umfangreiches Theoriewissen in einem Fragebogen nachgewiesen werden und ein durch das Team der „Realistischen Unfalldarstellung" (RUD) des Kreisfeuerwehrverbandes Würzburg vorbereitetes Fallbeispiel erfolgreich bearbeitet werden. Das RUD-Team schminkte die Verletztendarsteller für die Ausbildung und Prüfung mit realitätsnahen Verletzungen und trug so zu einer anspruchsvollen Ausbildung und Prüfung bei, so Gabi Brejschka beim Lehrgangsabschluss. Auch die Stressbewältigung nach schweren Einsätzen und ein Einblick in die Funktechnik der Feuerwehr standen auf dem Ausbildungsplan.

Der Lehrgang fand als Wochenend- und Abendlehrgang im Feuerwehrhaus Reichenberg statt.
Einige der Teilnehmer aus den Feuerwehren Bergtheim, Geroldshausen, Helmstadt, Moos, Neubrunn, Ochsenfurt, Randersacker, Reichenberg, Retzbach (Lkr. MSP), Rimpar, Röttingen, Sommerhausen, Sonderhofen, Waldbüttelbrunn, Winterhausen, Wüstenzell und Zell am Main nahmen besondere Hürden in Kauf, um am Lehrgang teilnehmen zu können.

So musste ein Lehrgangsteilnehmer am ersten Lehrgangsabend spontan den Lehrgang verlassen, um seine schwangere Frau zur Entbindung zu begleiten. Das gesunde „Feuerwehr-Baby“ war in Begleitung seiner Mutter und seines Vaters mit zum Lehrgangsabschluss gekommen. Eine andere Lehrgangsteilnehmerin organisierte während des Lehrgangs die ständige Versorgung ihres bei Lehrgangsbeginn 6 Monate alten Kindes durch Vater und Familie, um selbst am Lehrgang teilnehmen zu können.

Das Konzept des "First Responder"

Ziel der First Responder (zu deutsch = Erst-Eintreffender) ist es, die Zeitspanne vom Eintritt eines medizinischen Notfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes (Notarzt, Rettungswagen) zu überbrücken.

Das heißt, dass bei Notfällen wie z.B. bewusstlosen Personen, Verkehrsunfällen, Herzinfarkt, Atemstörungen, starken Blutungen etc. besonders ausgebildete Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bereits mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören hierbei:
  • Sicherung bzw. Wiederherstellung von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf
  • Wundversorgung
  • Retten aus dem Gefahrenbereich
  • Einweisen von ortsunkundigem Rettungspersonal
  • Unterstützung des Rettungspersonals, z.B. vorbereiten von Infusionen und Intubation
  • Mithilfe beim Transport des Patienten in den Rettungswagen
  • Transport der Besatzung des Rettungshubschraubers zum Einsatzort
In der Praxis läuft es so ab, dass nach Eingang einer Notfallmeldung in der Integrierten Leistelle der Rettungsdienst und ggf. der Notarzt zum Notfall gerufen werden. Da die Anfahrt des Rettungsdienstes verkehrs- und witterungsbedingt unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen kann, wird gleichzeitig auch die First Responder Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Da die örtlichen Hilfskräfte natürlich kürzere Anfahrtswege und gute Ortskenntnisse haben, werden sehr kurze Eintreffzeiten am Notfallort erreicht.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Helfer in der Regel bereits vier bis sechs Minuten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes am Einsatzort waren, um wertvolle Hilfe zu leisten.
Die First Responder der Freiwilligen Feuerwehren sehen sich keinesfalls als Konkurrenz zum öffentlichen Rettungsdienst, sondern vielmehr als Ergänzung des Rettungsdienstes, vor allen Dingen dann, wenn ein Patient aufgrund der Verkehrsverhältnisse oder der Entfernungen unter Umständen zu lange auf das Eintreffen professioneller Hilfe warten müsste.

Die Tätigkeit als First Responder ist freiwillig und stellt einen zusätzlichen Aufgabenbereich innerhalb der Feuerwehr dar. Die Einsätze sind für die Betroffenen kostenfrei. Alle Helfer unterliegen, genauso wie der öffentliche Rettungsdienst, der Schweigepflicht.

Weitere Lehrgangsfotos auf Anfrage unter presse@kfv-wuerzburg.de

Montag, 20. April 2015

Erfolgreiche Gemeinschaftsübung in Acholshausen

Acholshausen/Tückelhausen - Die Feuerwehren aus Acholshausen (Abschnitt Süd) und Tückelhausen (Abschnitt Mitte) trafen sich am Montag, den 13.04.2015 zu einer abschnittsübergreifenden Gemeinschaftsübung in Acholshausen. Als Übungsobjekt hatte sich Kommandant Benedikt Körner eine Feldscheune am Ortsrand von Acholshausen ausgesucht. Das Einsatzszenario war folgendes: In einer Scheune wurden bei einer Gasexplosion in einem abgestellten Wohnmobil vier Personen verletzt.

Die Feuerwehr Acholshausen sperrte die Straße und baute eine 180m lange B-Leitung vom nächsten Hydranten bis zum Einsatzort auf. Zeitgleich rüstete sich ein Trupp unter PA aus um in das Gebäude vorzudringen. Die Kameraden aus Tückelhausen sperrten die Straße zur WÜ46 mit Hilfe ihres Verkehrssicherungsanhänger ab und legten eine zweite B-Leitung von einer naheliegenden Zisterne bis zum Übungsobjekt. Auch von Tückelhausen rüstete sich ein Trupp unter PA aus um als Sicherungstrupp bereit zu stehen. Nachdem die erste Person in Sicherheit gebracht wurde und der Brand abgelöscht war, begaben sich die Kameraden aus Tückelhausen in das Gebäude. Die zweite Person wurde ebenso schnell gerettet. Bei beiden geretten Personen wurde eine Bewusstlosigkeit auf Grund des Rauches angenommen.

Im Dach der Scheune befanden sich zwei weitere Personen, die noch bei Bewusstsein waren, da hier der Rauch nicht nach oben dringen konnte. Allerdings konnten sich die Personen nicht selbst befreien, da die Scheune im Erdgeschoß vollständig verraucht war. Diese Personen wurden, nachdem das Erdgeschoß größtenteils rauchfrei war, mittels Brustbund über eine festangebrachte, senkrechte Leiter gerettet. Die Ersthelfer der FF Acholshausen übernahmen die weitere Betreuung.
Im Abschlussgespräch erläuterten die Beobachter Kommandant Benedikt Körner und KBM Markus Dürr ihre Eindrücke von der Übung. Im Großen und Ganzen verlief die Übung zur Zufriedenheit der beiden Kommandanten und des KBMs. Einzig ein paar Kleinigkeiten waren zu bemängeln.

Die Führung der anwesenden Feuerwehren war sich einig, dass eine Gemeinschaftsübung viel öfter abgehalten werden sollte. Gerade im Rückblick auf die letzten Einsätze der vergangenen Monate.
Im Juni ist bereits eine weitere Gemeinschaftsübung in Acholshausen geplant, so der Kommandant der Feuerwehr Acholshausen.








Bericht und Fotos: FF Acholshausen, 1. Kdt. Benedikt Körner

Freitag, 17. April 2015

Kirchheim: Öl im Überlaufbecken

Kirchheim - Am späten Abend des 15.04.2015 wurde von einem Mitarbeiter des Abwasserzweckverbands Wittigbach starker Öl/Dieselgeruch aus einigen Kanälen in Kirchheim festgestellt. Daraufhin wurde der Ablauf der Kanalisation zur Kläranlage nach Wittighausen geschlossen und das ankommende Wasser im Überlaufbecken gestaut. Noch am Abend machten sich der Vorsitzende des Abwasserzweckverbands 1. Bürgermeister Markus Wessels (Gemeinde Wittighausen), 1. Bürgermeister Björn Jungbauer (Gemeinde Kirchheim) , Kreisbrandinspektor Heiko Drexel, der 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim Heiko Halbritter ein Bild von der Sache vor Ort. Nachdem keine größeren Mengen Öl mehr ankamen und das Fassungsvermögen des Überlaufbeckens ausreichend war, konnte nach Rücksprache mit einem Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes die Beseitigung der Verunreinigung am Donnerstag durchgeführt werden.

Mit Ölfliesen und Ölschlängeln wurde dann am frühen Vormittag von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Kirchheim und Gaubüttelbrunn unter Einsatz von Spezialanzügen der Ölfilm beseitigt. Hier waren auch die beiden Bürgermeister Wessels und Jungbauer, zwei Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes, Kreisbrandinspektor Heiko Drexel, Fachkreisbrandmeister für Gefahrgut Daniel Hölzlhammer, Kreisbrandmeister Jürgen Deppisch sowie 10 Feuerwehrkräfte vor Ort. Nach drei Stunden war die Verschmutzung beseitigt und die Anlage konnte wieder in den Normalbetrieb geschaltet werden.

Nachdem die ersten Ermittlungen zur Ursache noch in der Nacht von der Polizei aufgenommen wurden, führten diese dann Spezialisten der Wasserschutzpolizei Würzburg fort. Zur Ursache der Ölverschmutzung wie auch der Schadenshöhe können bisher keine weiteren Angaben gemacht werden.

Sicher ist nur, dass durch den schnellen und koordinierten Einsatz über die Landesgrenzen hinweg ein Schaden an der Kläranlage verhindert werden konnte.

Hinweis zum Zweckverband Abwasserbeseitigung Wittigbach: Im Abwasserzweckverband sind die Gemeinden Geroldshausen, Giebelstadt (für den Ortsteil Sulzdorf), Kirchheim und Wittighausen zusammengeschlossen. Sie betreiben gemeinsam eine Kläranlage in Wittighausen und verschiedene Bauwerke wie Überlaufbecken und Hauptsammler (Kanal) in den Gemeinden.








Bericht und Fotos: Gemeinde Kirchheim, 1. Bgm. Björn Jungbauer

Mittwoch, 1. April 2015

Erste Etappe der Feuerwehrlaufbahn


Veränderungen bei der Grundausbildung

Lkr. Würzburg / Bereich Mitte - Neue Wege bei der Grundausbildung gehen die Feuerwehren in Bayern. Auch in der Inspektion Mitte mit Kreisbrandinspektor Heiko Drexel an der Spitze ist man dieses Jahr das erste Mal den neuen Weg gegangen.

Die Feuerwehrgrundausbildung in der bisherigen Form wurde im Laufe des vergangenen Jahres durch die modulare Truppausbildung bayernweit abgelöst. Dieser neue Lehrgang ist eine Truppausbildung, die mit der Qualifikation Truppführer abschließt und modular aufgebaut ist, so dass die Ausbildung jeder Feuerwehr, unabhängig von der Ausstattung, gerecht wird. Neue Themen, wie z.B. alternative Energien und Fahrzeugantriebe aber auch der Umgang mit Medien wie Facebook oder Twitter wurden in den Lehrplan mit aufgenommen. Zusätzlich wird der neue Digitalfunk geschult und ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten. Wo früher noch 5 verschiedene Lehrgänge notwendig waren, müssen jetzt die angehenden Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner nur noch die modulare Truppausbildung ablegen.

36 junge Frauen und Männer aus den Feuerwehren Kirchheim, Albertshausen, Eibelstadt, Geroldshausen, Goßmannsdorf, Gaubüttelbrunn, Kleinochsenfurt, Ochsenfurt, Sommerhausen, Frickenhausen, Reichenberg und Hopferstadt stellten sich nun den Herausforderungen.

Fünf Wochen lang ging es hier in Theorie und Praxis zur Sache, davon je zweimal pro Woche werktags abends und fünf ganze Samstage. Rund 80 Stunden wurde gelernt, geübt und trainiert. Insgesamt 32 ehrenamtliche Ausbilder wurden für diesen Lehrgang benötigt.

In der Praxis waren alle möglichen Einsatzmittel zur Brandbekämpfung gefragt. Auch die Geräte zur technischen Hilfeleistung kamen zum Einsatz, wie beispielsweise Motorsäge, Trennschleifer oder Hebekissen. Höhepunkt des praktischen Teils war die Menschenrettung aus einem verunglückten Personenwagen, der mit hydraulischen Geräten nahezu vollständig zerlegt wurde.

Mit dem hohen Leistungsstand und den Prüfungsergebnissen waren die Führungskräfte am Ende sehr zufrieden. Die durchschnittliche Punktzahl lag bei 42 Punkten. Die volle Zahl von 50 Punkten erreichte Sebastian Dürr aus Kirchheim.

Zum Lehrgangsabschluss konnte dann Lehrgangsleiter KBM Jürgen Deppisch sowie KBI Heiko Drexel allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern zur bestandenen Prüfung gratulieren und Ihnen das wohlverdiente Zeugnis überreichen.

Bericht und Foto: Bereich Mitte, KBI Heiko Drexel

Freitag, 27. März 2015

Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Würzburg e.V.

Gelchsheim / Lkr. Würzburg – Was auf örtlicher Ebene im Gegensatz zur Feuerwehr als Einrichtung der Gemeinde der Feuerwehrverein ist, dem entspricht auf der Ebene des Landkreises als Gegensatz zur Kreisbrandinspektion der Kreisfeuerwehrverband.

Laut seiner Satzung fördert der Verband die Aus- und Fortbildung, die Weiterbildung der Feuerwehrangehörigen sowie Austausch feuerwehrtechnischer Erfahrungen. Er betreut und fördert die Mitgliedsfeuerwehren sowie ihre Jugend- und Altersgruppen, unterstützt und fördert die Zusammenarbeit mit den am Brand- und Katastrophenschutz beteiligten und dafür verantwortlichen Stellen. Wichtige Aufgaben sind außerdem die Mitwirkung bei der Unfallverhütung, Unfallversicherung und sonstigen sozialen Einrichtungen, sowie die Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung des Feuerwehrgedankens. Eine Aufgabe ist ebenso die Durchführung von Verbandsversammlungen.

Zu seiner Verbandsversammlung im Jahr 2015 trafen sich kürzlich die verantwortlichen Vorsitzenden und Kommandanten der Mitgliedsfeuerwehren des Landkreises Würzburg in der Gelchsheimer Deutschherrenhalle.

Verbandsvorsitzender Kreisbrandrat Heinz Geißler informierte in seinem Bericht über die Aktivitäten des Verbandes. Von 114 Feuerwehren im Landkreis Würzburg sind 107 Feuerwehren mit rund 4800 Feuerwehrleuten sowie rund 900 Jugendfeuerwehrleuten Mitglied im Kreisverband. Der Verband förderte und unterstützte im Jahr 2014 die Brandschutzerziehung der Inspektionsbereiche und der Feuerwehren, er organisierte in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht die Fahrsicherheitstrainings mit Einsatzfahrzeugen auf dem Flugplatz Giebelstadt und in Zusammenarbeit mit dem Walderlebniszentrum Gramschatz mehrere Motorsägenkurse, sowie die vielfältigen Ausbildungslehrgänge der Kreisbrandinspektion. Auch im Jahr 2014 wurde erfolgreich der Ausbildungsworkshop mit hochkarätigen Referenten durchgeführt und alle Ausbilder und Helfer zu einem Jahresabschlussessen eingeladen.

Beherrschendes Thema der Sitzungen des Bezirks- und Landfeuerwehrverbandes (LFV) an denen Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes teilnahmen war der Digitalfunk, aber auch die Umstellung der Grundausbildung der freiwilligen Feuerwehren hin zur „Modularen Truppausbildung“, die Imagekampagne zur Mitgliedergewinnung des LFV und die Freiplatzregelung für einen einwöchentlichen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim – Haus St. Florian – in Bayrisch Gmain für 40 Jahre aktiven Dienst.

Dem zunehmenden Aufwand bei den Lehrgängen der Kreisbrandinspektion geschuldet ist die Tatsache, dass die Lehrgangsgebühren für die Kreislehrgänge geringfügig angehoben werden mussten.

Vorausschauend berichtete Geißler von der Erhöhung der Fördersätze für Fahrzeuge und Häuser der Feuerwehren durch den Freistaat Bayern ab März 2015 und vom neuen feststoffbefeuerten Brandübungscontainer, der den Feuerwehren ab dem Frühjahr durch den Freistaat Bayern und den Landesfeuerwehrverband für realitätsnahe Atemschutzübungen zur Verfügung gestellt wird.

Geißler berichtete außerdem von den personellen Änderungen der Kreisbrandinspektion. So ist für den in „Feuerwehrruhestand“ gegangenen Kreisbrandinspektor (KBI) Alois Schimmer nun Heiko Drexel neuer KBI im Bereich Mitte. Neue Kreisbrandmeister (KBM) im Bereich Mitte sind Phillip Renninger und Jürgen Deppisch, sowie im Bereich Nord/Ost Ulrich Burkard. Größere Änderungen gab es auch bei den Fach-Kreisbrandmeistern. Neuer Fach-KBM für Gahrgut ist Daniel Hölzhammer, neuer Fach-KBM für EDV Axel Jung und das KBM-Team des Fachbereichs Atemschutz vervollständigt René Herbert. Neu geschaffen wurden außerdem drei neue Fach-KBM für den Fachbereich Digitalfunk und die Technisch-Taktische Betriebsstelle für den Digitalfunk im Landkreis Würzburg, Florian Fischer, Florian Menth und Martin Seelmann. Für die Öffentlichkeitsarbeit und die neue Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes, die demnächst online gehen wird, ist seit Jahresbeginn Dirk Wiesner als Fachberater (FB) zuständig.

Durch die Wahl des bisherigen Schriftführers Roland Schmitt zum Bürgermeister der Gemeinde Rottendorf war die Wahl eines Nachfolgers als Schriftführer für den Kreisverband nötig geworden. Dieses Amt begleitet nun FB Dirk Wiesner.

Zwei Fachvorträge durch POK Schubert von der Polizeiinspektion Würzburg-Land zum Thema „Einsatzfahrten mit Sonderrechten“ und einen Vertreter einer Versicherung zum Thema „Versicherungsschutz für Einsatzkräfte“ rundeten die Verbandsversammlung ab.


Donnerstag, 12. März 2015

Fahrt zur Interschutz: Plätze frei!

Feuerwehrausstellung Interschutz "Roter Hahn" in Hannover

In diesem Jahr findet wieder die Feuerwehrmesse "Interschutz" in Hannover statt. KBI Winfried Weidner hat zwei Busse organisiert, die aus dem Landkreis Würzburg nach Hannover fahren.

Termin: Mittwoch, den 10. Juni 2015

Für die Busfahrt ab Bergtheim sind noch rund 10 Plätze frei.


Kosten: 20,- € je Person

Interessierte Feuerwehren sollen sich direkt bei Winfried Weidner mit Angabe der Teilnehmerzahl melden.

Montag, 9. Februar 2015

11.2. ist Tag des Notrufs: „Ein Europa – eine Nummer!“

Die hohe Mobilität der Bürger Europas zeigt, wie wichtig die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 ist, die überall ohne Vorwahl vom Mobiltelefon oder Festnetz aus gewählt werden kann.

Euronotruf seit über 20 Jahren

Bereits 1991 wurde die Einführung der 112 als europaweite Notrufnummer von den EU-Mitgliedstaaten gemeinsam beschlossen. Was vor über 20 Jahren begann, hat sich zu einer europäischen Erfolgsgeschichte entwickelt: Statt über mehr als 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern sind in der EU die Notrufzentralen heute über eine gemeinsame Nummer erreichbar: 112

Weniger als jeder fünfte Bürger in Deutschland weiß, dass der Notruf 112 europaweit gilt. Das heißt: Vier von fünf Personen können im Ausland die Vorteile des lebensrettenden Euronotrufs 112 nicht nutzen. Damit liegt Deutschland auf dem viertletzten Platz in der EU.

Tag des Notrufs 11.2.

Um die Notrufnummer 112 bekannter zu machen, wurde auf Initiative des Europäischen Parlaments der Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11.2. ins Leben gerufen.

Der Euronotruf 112 ...
  • gilt europaweit
  • ist vorwahlfrei
  • ist kostenlos
  • wird mit Vorrang im Funk- und Festnetz behandelt
  • verbindet Sie mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei
  • wird in vielen Ländern mehrsprachig bedient
  • funktioniert in jedem Mobilfunknetz, also auch, wenn „Ihr“ Netz an Ihrem aktuellen Standort gerade nicht verfügbar ist
  • funktioniert bei den meisten Mobiltelefonen auch ohne Aufhebung der Tastensperre, die Bedienprozedur kann jedoch von der für ein normales Telefonat erforderlichen Vorgehensweise abweichen

Tipp:

Der Euronotruf 112 kann über das Mobiltelefon auch in vielen Staaten außerhalb Europas verwendet werden. Bitte informieren Sie sich für Ihr Reiseland über die aktuellen Bedingungen.

In welchen Ländern gilt die 112: 
  • In allen 28 EU-Staaten
  • In weiteren Staaten, wie zum Beispiel:
    • Andorra
    • Norwegen
    • Färöer-Inseln
    • San Marino
    • Island
    • Schweiz
    • Liechtenstein
    • Türkei
    • Monaco
    • Vatikan

Weit über 500 Mio. Menschen in Europa kön¬nen mit der einheitlichen Notrufnummer 112 die Notdienste erreichen. Mit der 112 hat Europa ein gemeinsames Sym¬bol für Hilfe in Notfällen.


Was tun im Notfall?

Bleiben Sie ruhig und wählen Sie den Notruf 112. Das Gespräch mit der Notrufzentrale orientiert sich an den 5 W-Fragen:

1. Wo ist es passiert?

Eine genaue Ortsangabe (Ort, Straße, Hausnummer usw.) erspart unnötiges Suchen und ermöglicht schnellstmögliches Eintreffen von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei.

2. Was ist passiert?

Beschreiben Sie den Notfall kurz. Daraus kann die Notrufzentrale die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen ableiten.

3. Wie viele Verletzte?

Die Anzahl der Verletzten ist für die Organisation der Rettungsmittel wichtig.

4. Welche Arten von Verletzungen?

Weisen Sie auf lebensbedrohliche Verletzungen besonders hin, damit ggf. ein Notarzt entsandt wird.

5. Warten Sie auf Rückfragen!

Legen Sie nicht auf. Die Notrufzentrale möchte ggf. weitere Einzelheiten erfragen.


Donnerstag, 29. Januar 2015

Der KBR informiert: Interschutz 2015

Feuerwehrausstellung Interschutz "Roter Hahn" in Hannover

In diesem Jahr findet wieder die Feuerwehrmesse in Hannover statt. KBI Winfried Weidner hat sich um eine Beförderungsmöglichkeit bemüht und ein interessantes Angebot erhalten:

Fahrt mit dem Intercity Express am Mittwoch, den 10. Juni 2015 nach Hannover:

Abfahrt in Würzburg um 6.30 Uhr
Ankunft in Hannover um 9.26 Uhr

Abfahrt in Hannover um 19.30 Uhr
Ankunft in Würzburg um 22.28 Uhr

Kosten: 25,- € je Person

Dieses Angebot ist allerdings nur bis 06. Februar 2015 befristet.

Interessierte Feuerwehren sollen sich direkt bei Winfried Weidner mit Angabe der Teilnehmerzahl melden.

Sonntag, 25. Januar 2015

Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr im Landkreis Würzburg

Landkreis Würzburg/Randersacker - Seinen ersten Bericht als Kreisjugendwart gab Dominik Olbrich bei der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg in der Sporthalle am Sonnenstuhl in Randersacker.

Neben den Vertretern der Jugendfeuerwehren konnte Olbrich eine stattliche Anzahl Ehrengäste begrüßen. So waren Bürgermeister Dietmar Vogel, stellv. Landrat Armin Amrehn, Kreisbrandrat Heinz Geißler, die Kreisbrandinspektoren Michael Reitzenstein, Heiko Drexel und Karl Menth, Ehrenkreisbrandinspektor Alois Schimmer, viele Kreisbrandmeister und vom Kreisjugendamt Stephan Junghans gekommen.

Insgesamt gibt es im Landkreis Würzburg aktuell 82 Jugendfeuerwehrgruppen. Mit 904 Jugendlichen ist die Gesamtmitgliederzahl im Vergleich zum letzten Jahr gefallen (2013: 986 Jugendliche). Aktuell sind 192 Mädchen (2013: 294) und 712 Jungen (2013: 692) Mitglieder in den Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg. Die teilweise deutlich veränderten Zahlen können aber auch mit der unvollständigen Abgabe der Berichte und Statistiken der einzelnen Jugendgruppen zu tun haben, übte der neue Kreisjugendwart Kritik an den Verantwortlichen in den Jugendfeuerwehren der Landkreisfeuerwehren.

82 Jugendliche konnten im Berichtsjahr in die aktiven Wehren übernommen werden, 37 Jugendliche sind aus dem Dienst in der Jugendfeuerwehr ausgeschieden. Auch die im Bericht vorgesehene Angabe des Austrittsgrundes wurde von den Jugendwarten der einzelnen Feuerwehren nur unvollständig angegeben. Hier wünschte sich Dominik Olbrich eine zuverlässigere Arbeit vor Ort in den Feuerwehren.

Olbrich bedankte sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. Er berichtete von den zahlreichen Dienstversammlungen und Sitzungen, die er besucht und die Interessen der Jugendfeuerwehr vertreten habe. Jugend-Großübungen und 24-Stundenübungen fanden in Randersacker, Geroldshausen, Eibelstadt, Bergtheim, Erlabrunn, Gerbrunn, Leinach, Margetshöchheim, Theilheim und Veitshöchheim statt.

Die gesamte Zeltlager-Ausstattung konnte auf Vermittlung von Günther Rupkalvis vom bisher angemieteten Bunker als Lagerplatz in eine Lagerhalle der Gemeinde Veitshöchheim umgezogen werden. Dort steht jetzt ein trockener, sauberer und übersichtlicher Lagerplatz zur Verfügung.

Die Jugendflamme Stufe I legten im vergangenen Jahr 108 Jugendliche ab. Die Stufe II der Jugendflamme absolvierten 16 Jugendliche. Die Stufe III legten in diesem Jahr 5 Jugendliche ab.

Zur Bayerischen Jugendleistungsprüfung traten insgesamt 107 Jugendliche aus 17 Feuerwehren an. Die Deutsche Jugendleistungsspange absolvierten die Jugendgrupen der Feuerwehren aus Bergtheim, Kirchheim, Frickenhausen, Kist und Unteraltertheim.

Die Teilnehmerzahl am Wissenstest war mit insgesamt 531 Jugendlichen aus 64 Feuerwehren gut. 162 Feuerwehranwärter legten dabei die Stufe 1, 178 die Stufe 2, 134 die Stufe 3 und 57 Teilnehmer die Stufe 4 ab.
Insgesamt 247 Teilnehmer aus 20 Feuerwehren waren dieses Jahr beim Zeltlager in Neubrunn dabei. Ein Dank ging an alle teilnehmenden Jugendfeuerwehren und das 25 mannstarke Helferteam mit Lagerleitung und Küchenmannschaft.

Am ersten Adventswochenende fand das Jugendwartseminar auf Burg Rieneck statt. Themen waren hier die Erlebnispädagogik, das Bundeskinderschutz- und Jugendschutzgesetz, sowie die Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr. Leider war die Teilnehmerzahl mit nur 15 Teilnehmern aus 8 Feuerwehren so gering wie lange nicht mehr.

Dominik Olbrich bedankte sich abschließend bei Kreisbrandrat Heinz Geißler, den Kreisbrandinspektoren und -meistern, bei der Vorstandschaft, allen Schiedsrichtern und Ausbildern für die Unterstützung. Sein erstes Jahr als Kreisjugendwart habe ihm viel Spaß und Freude bereitet. Für 2015 wünsche er sich engagierte und motivierte Jugendwarte und Jugendliche in den Jugendgruppen der Feuerwehren.

Nach den kurzen Berichten der Schriftführerin, des Kassiers und der Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung, konnten die Anwesenden von KBR Heinz Geißler die neuesten Infos aus der Kreisbrandinspektion erfahren.

Unter Leitung von KBR Heinz Geißler und den Inspektoren Michael Reitzenstein und Karl Menth als Wahlausschuss, konnte zügig zur Neuwahl der Kreisvorstandschaft, der Kreisjugendsprecher und der Abschnittsjugendwarte übergegangen werden.

Die Mitglieder der Vorstandschaft erklärten sich zur erneuten Kandidatur bereit, sodass Andreas Winkler weiterhin als Kassier die Kasse führt und Bianca Köller weiterhin das Amt der Schriftführerin begleitet.
Zur Abschnittsjugendwartin Nord/Ost wurde erneut Kerstin Stark gewählt, für den Bereich Mitte ist Christian Müller, für Süd Felix Enzelberger und für West Simon Stockmann zuständig. Kreisjugendsprecher wurde Julia Rupkalvis aus Veitshöchheim und Daniel Wagner aus Frickenhausen.

Nach einigen Terminbekanntgaben dankte der junge Kreisjugendwart abschließend allen Anwesenden, insbesondere Gastgeber Randersacker für die örtliche Organisation und bei Bürgermeister Dietmar Vogel für den Bereitstellung der Halle.


Termine 2015

  • 11.02.2015 Dienstversammlung Mitte in Darstadt
  • 25.02.2015 Dienstversammlung Süd in Gaukönigshofen
  • 03.03.2015 Dienstversammlung West in (noch offen)
  • 15.03.2015 Besprechung Zeltlager in Reichenberg
  • 18.03.2015 Dienstversammlung Nord/Ost in Bergtheim
  • 23.05.2015 Bezirksentscheid Bundeswettbewerb
  • 28.05 – 31.05.2015 Kreisjugendzeltlager in Aub
  • 30.05.2015 Jugendforum in Aub
  • 28.06.2015 Kreisfeuerwehrtag in Veitshöchheim
  • 17.10.2015 Wissenstest Inspektionsbereich Mitte
  • 24.10.2015 Wissenstest Inspektionsbereich Nord/Ost
  • 30.10.2015 Wissenstest Inspektionsbereich West
  • 06.11.2015 Wissenstest Inspektionsbereich Süd
  • 27.11 – 29.11.2015 Jugendwartseminar in Miltenberg



Fotos: Pascal Höfig, www.wuerzburgerleben.de

Sonntag, 4. Januar 2015

Ehrenkreisbrandmeister Karl Vogel verstorben

Die Feuerwehrführung des Landkreises Würzburg, alle Freiwilligen Feuerwehren und der Kreisfeuerwehrverband Würzburg e.V. trauern um ihren verstorbenen Ehrenkreisbrandmeister Karl Vogel aus Buch, der im Alter von 65 Jahren verstarb.

Karl Vogel war 17 Jahre als Kreisbrandmeister im KBI-Bereich Süd tätig und hat sich durch seine Kameradschaft und seinen Einsatz im Dienst am Nächsten hervorgetan.

In dieser Stunde der Trauer gilt unser Mitgefühl seine Ehefrau und seinen Kindern.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Heinz Geißler
Kreisbrandrat

Donnerstag, 27. November 2014

Alois Schimmer zum Ehrenkreisbrandinspektor ernannt



Höhepunkt und Abschluss der Herbstdienstversammlung 2014 im Abschnitt Mitte war die Ernennung von KBI Alois Schimmer zum Ehrenkreisbrandinspektor. Nach 19 Jahren als Inspektor und zuvor als Kommandant und Kreisbrandmeister musst er nach über 45 Jahren Feuerwehrdienst und erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren sein Amt niederlegen. 

Der Werdegang und die außergewöhnliche Leistung von Alois Schimmer würdigte KBM Heiko Drexel in einer kurzen Dankesrede. Anschließend übereichten die KBM Schöll und Pfeffer ein kleines Abschiedsgeschenk in Form einer Fotozusammenstellung der Kommandanten und ehem. Weggefährten im Abschnitt Mitte. Der dienstälteste Kommandant Artur Fröhling stellte im Namen seiner Amtskollegen den Ernennungsantrag. Dieser wurde einstimmig angenommen.

Schimmer war immer der treibende Motor. Mit vielen Neuerungen und Anregungen hat er die Weiterentwicklung des Brandschutzes im Abschnitt Mitte und im gesamten Landkreis Würzburg vorangetrieben. Genannt sei nur die Ausbildungsreihe, die mittlerweile auch von anderen Inspektionsbereichen übernommen wurde. Oder die gezielte Ausbildung und Zusammenstellung mehrerer Feuerwehren für einen effektiven Gefahrguteinsatz.
Ein Fahrsicherheitstraining für Löschfahrzeuge wurde erstmals von Ihm organisiert. Mittlerweile wir dies nicht nur Landkreis- sondern Landesweit durchgeführt. Diese Aufzählung könnten wir noch lange weiterführen.
 
Durch seinen kameradschaftlichen, freundschaftlichen aber auch nachdrücklichen Umgang mit allen Feuerwehrleuten hielt er die Motivation und das Engagement Aller immer auf einem sehr hohen Niveau.

Zuvor trug Schimmer in seinem Bericht die wichtigsten Zahlen und Fakten der vergangenen 12 Monate (Nov. 13 – Okt. 14) vor. Die Übersicht spiegelte die vielen Übungen, Schulung und Einsätze wieder die von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zu jeder Tages- und Nachtzeit, überwiegend in Ihrer Freizeit geleistet werden.
Auch KBR Heinz Geißler informierte die anwesenden Feuerwehrleute, sowie fast alle Bürgermeister der Inspektion, über die wichtigsten Neuerungen. So ist nun auf dem langen Weg zum Digitalfunk endlich ein weiterer Meilenstein erreicht. Es kann mit der Beschaffung von Geräten begonnen werden.
Abschließend gilt der Dank der Gemeinde und der Feuerwehr Frickenhausen für die Durchführung der Veranstaltung im historischen Ratskeller.

Main Post Bericht mit Foto

Montag, 4. August 2014

Wichtige Termine aus dem Bereich Jugendfeuerwehr im Landkreis Würzburg

Hallo zusammen,

anbei ein paar wichtige Termine aus dem Bereich der Jugendfeuerwehr.


Deutsche Jugendleistungsspange 2014


Mittwoch 13. August 2014 um 18:30 Uhr

Informations- und Übungsabend für die Deutsche Jugendleistungsspange in der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Einladungen und Informationen sind per E-Mail an die Jugendwarte und Kommandanten der Feuerwehren im Landkreis Würzburg verschickt worden. Günther Rupkalvis und Karsten Ott werden vor Ort sein um mit euch in Ruhe alles durchzugehen.

Samstag 27. September 2014 um 09.00 Uhr

Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange in Veitshöchheim


Wissenstest 2014


Genauere Informationen wie Uhrzeit, Ort, usw... folgen im September per E-Mail.

Bereich West

Freitag 17. Oktober 2014 in Remlingen

Bereich Mitte

Samstag 18. Oktober 2014 in ???

Bereich Süd

Freitag 23. Oktober 2014 in Röttingen

Bereich Nord/Ost

Samstag 25.10.2014 in Gerbrunn



Schönen Urlaub und schöne Ferien euch allen!!!


Dominik Olbrich
Kreisjugendwart Lkr. Würzburg






Mittwoch, 25. Juni 2014

Danke für eure Unterstützung beim 22. Zeltlager in Neubrunn

Vom 12.06.2014 bis 15.06.2014 fand bei herrlichem Wetter in Neubrunn das 22. Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg statt. Mir persönlich ist es wichtig, mich nochmal bei allen die mich über das gesamte Wochenende unterstützt und begleitet haben zu bedanken.



Aus diesem Grunde bedanke ich mich für die engangierte Unterstützung bei allen Helfern, Firmen und Hilforganisationen. Ich bin immer noch begeistert was alle zusammen auf die Beine gestellt haben.Von der Planung bis hin zum Ende des Zeltlagers haben alle super zusammen gearbeitet. Dafür mein großer Respekt.



Danke an mein Helferteam für eure Leistung:


Sylvia Kleespieß, Claudia Hupp, Günther Rupkalvis, Julia Rupkalvis, Petra Rupkalvis, Kerstin Stark, Alex Diegel, Eveline Fertig, Markus Gomille, Birgit Knubel, Nina Götzelmann, Susanne Kreußer, Dominik Döller, Stefan Karch, Timo Zimmermann, Patrick Lindner, Aljoscha Trebing, Phillip Zeller, Stephan Seufert, Felix Enzelberger, Luisa Jantsch, Andreas Winkler, Johannes Hupp, Bianca Köller und Jürgen Deppisch.


 

Danke an die Hilfsorganisationen und Firmen für eure tatkräftige Unterstützung:


  • THW Ochsenfurt für die Feldküchen, Zelte und den Transport von Gerätschaften
  • Staatliche Feuerwehrschule Würzburg für den Transport von Gerätschaften mit einem Versorgungsfahrzeug und für die Bootsfahrten auf dem Main.
  • Berufsfeuerwehr Würzburg für die tolle Führung für die Jugendfeuerwehren.
  • Freiwillige Feuerwehr Landkreis Würzburg für den Transport von Gerätschaften mit einem Versorgungsfahrzeug.
  • Freiwillige Feuerwehr Randersacker für den Brandschutz mit einem TLF 16/25.
  • Freiwillige Feuerwehr Veitshöchheim und Margetshöchheim für den Transport von Gerätschaften, Zelten und für den Aufbau des Zeltlagers.
  • BRK Würzburg für die Bereitstellung eines Rettungswagen für den Sanitätsdienst.
  • Firma Riegel Transporte + Erdbau aus Gerbrunn für den Transport von Holz für das Lagerfeuer.
  • Firma Karl Fischer & Söhne GmbH & Co. KG aus Würzburg für das bereitgestellte Holz.
  • Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG aus Waldbrunn für die tolle Werksführung
  • Firma Danone GmbH Dessertwekr aus Ochsenfurt für die tolle Werksführung und für den Joghurt für die Jugendliche auf dem Zeltlager
  • Zweckverband Müllheizkraftwerk Würzburg für die tolle Werksführung.
  • Deutsche Bahn und Kreisbrandmeister Manfred Brühler für die tolle Führung am Rettungszug in Würzburg.





Danke an die Jugendfeuerwehren und Jugendwarte für die Teilnahme, Unterstützung und Hilfe beim Abbbau am 22. Zeltlager. Danke an alle Kreisbrandinspektoren, Kreisbrandmeister, Kommandanten und Gäste die uns am Familientag besucht haben. Danke an Markus Schlereth für den Gottesdienst. Danke an stellv. Landrat Armin Amrehn aus Kleinrinderfeld und Kreisbrandrat Heinz Geißler aus Güntersleben für die Grußworte und den Besuch am Zeltlager.







Dominik Olbrich
Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart
Freiw. Feuerwehr Lkr. Würzburg



Freitag, 20. Juni 2014

Harmonisches Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren

Zum 22. Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Würzburg konnte der im Februar 2014 neu gewählte Kreisjugendwart Dominik Olbrich von 12. – 15. Juni 2014 knapp 250 Jugendliche aus 20 Feuerwehren des Landkreises auf dem Zeltplatz bei Neubrunn begrüßen. Als „Zeltlager-Neuling“ konnte sich Dominik Olbrich auf ein erfahrenes Team von 25 Helfern für Organisation und Küche verlassen, die wieder ein attraktives Programm vorbereitet hatten.

Ebenso konnte er sich der bewährten Unterstützung der Landkreisfeuerwehr, der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg und des THW Ochsenfurt sein, die mit ihren Logistik-Fahrzeugen für den Transport der Lagerausrüstung und Bereitstellung der Feldküche sorgten. Auch wenn das Wetter trocken und angenehm warm präsentierte, sorgte die Firma Riegel aus Gerbrunn für das notwendige Lagerfeuer-Holz.

Überhaupt trug das optimale Zeltlager-Wetter zu einer harmonischen Stimmung unter allen Teilnehmern bei und man konnte sehen, dass alle gut zusammengearbeitet haben.

Start war traditionell nach der Anreise am Donnerstagmittag die große Vorstellungsrunde und die Nachtwanderung am Abend. Am Freitag standen Besichtigungstouren zur Firma Danone in Ochsenfurt, Berufsfeuerwehr Würzburg, Rettungszug der DB, Fahrzeugbau Hensel in Waldbrunn, Müllheizkraftwerk Würzburg, THW Ochsenfurt und Staatliche Feuerwehrschule Würzburg auf dem Programm. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Organisatoren und Ansprechpartner, die den Besuch der verschiedenen Stellen möglich gemacht haben und die Gruppen geführt haben. Am Freitagnachmittag blieb dann Zeit für sportliche Aktivitäten oder allgemeines Chillen auf dem Platz, bevor der Abend bei der langen Video Nacht ausklang.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Lagerolympiade. Bei abwechslungsreichen Übungen aus dem Feuerwehrbereich, Geschicklichkeitsspielen und Teamaufgaben mussten die einzelnen Jugendgruppen ihr Können unter Beweis stellen. Sieger des Wettbewerbs wurde zum dritten Mal die Jugendfeuerwehr Geroldshausen, die somit den Wanderpokal behalten darf. Den neuen Pokal für das nächste Jahr, wird Kreisjugendwart Dominik Olbrich persönlich spenden.

Am Samstagnachmittag konnten beim Besuchertag wieder eine Reihe „Prominenz“ begrüßt werden. Auftakt machte ein Lagergottesdienst, den Gemeindereferent Markus Schlereth, Jugendseelsorger der Dekanate Würzburg-Stadt und Ochsenfurt jugendgerecht vorbereitet hatte. Im Anschluss daran konnte Kreisjugendwart Olbrich den stellv. Landrat Armin Amrehn, Kreisbrandrat Heinz Geißler, die Kreisbrandinspektoren Michael Reitzenstein, Alois Schimmer und Karl Menth, sowie eine Reihe Kreisbrandmeister begrüßen. Besonders freute sich Olbrich, dass auch sein Vorgänger als Kreisjugendwart Andreas Weidner gekommen war. Dieser wurde mit einem Geschenk und langanhaltenden Applaus von den Jugendlichen offiziell aus der Jugendfeuerwehr des Landkreises Würzburg verabschiedet. Besonders geehrt wurde Johannes Hupp mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern für knapp 20 Jahre tatkräftige Unterstützung des Zeltlagers. Mit einem Präsent gedankt wurde auch der Küchenchefin Silvia Kleespies, die seit 19 Jahren mit einem engagierten Helferteam für die stets hochgelobte Verpflegung mit Currywurst, Spaghetti, Schnitzel und auch dem reichhaltigen Frühstück sorgt. Besonders wurde außerdem die Leistung von Claudia Hupp hervorgehoben, die seit 20 Jahre als Helferin beim Zeltlager dabei ist.

Für Stimmung sorgte am Samstagabend DJ Marc Alexa aus dem Airport Würzburg, bevor alle müde in die letzte Nacht des Lagers in ihre Zelte verschwanden.

Nach Frühstück, Verabschiedung und Zeltabbau machten sich am Sonntagmittag die Jugendlichen mit ihren Betreuern zurück in ihre Heimatorte.

Teilnehmer: FF Gramschatz, FF Wolkshausen, FF Reichenberg, FF Veitshöchheim, FF Unteraltertheim, FF Moos, FF Rieden, FF Höchberg, FF Holzkirchhausen, FF Böttigheim, FF Bergtheim, FF Waldbüttelbrunn, FF Gerbrunn, FF Kist, FF Helmstadt, FF Erbshausen, FF Oberpleichfeld, FF Margetshöchheim, FF Geroldshausen und FF Rimpar

Weitere Fotos (FF Gramschatz, FF Rimpar, D. Olbrich) unter www.ff-markt-rimpar.de


Montag, 2. Juni 2014

Lehrgangsabschluss "First Responder 2014"

Bild: Lehrgangsteilnehmer mit Ausbildern vor
dem Feuerwehrzentrum in Klingholz
Lkr. Würzburg - Seit nunmehr 16 Jahren sind die First Responder Tag und Nacht für den Dienst am Nächsten im Landkreis Würzburg unterwegs. 18 First Responder aus Hettstadt, Mädelhofen, Böttigheim, Uettingen, Zell, Rimpar, Hausen, Kürnach, Eibelstadt, Eßfeld, Reichenberg haben im Feuerwehr Ausbildungszentrum Klingholz die Ausbildung zum First Responder erfolgreich abgelegt. Mit den Absolventen freuten sich bei der Zeugnisübergabe am 21.05.2012 deren Kommandanten und Gruppenführer und die Ausbilder, Matthias Maag, Gerd Baumeister, Benni Schmitt, Manuel Dill und Julia Sacher. 84 Stunden haben die Teilnehmer gebüffelt und gelernt, bevor sie zur Prüfung zugelassen wurden. Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein bekräftigte wie wichtig diese Einrichtung im Ernstfall ist und dankte allen Teilnehmer für ihre Bereitschaft sich für den Nächsten einzusetzen.

Kreisbrandmeisterin Gabriele Brejschka freute sich besonders, dass neu in diesem Jahr die Wehren Mädelhofen und Böttigheim dabei waren und eine Gruppe aufbauen möchten, da es schon eine bestimmte Anzahl ausgebildeter Personen bedarf, um das System sinnvoll zu aktivieren und zu installieren. „Gerade in Situationen, so Brejschka, in denen es auf jede Sekunde ankommt, kann die Arbeit der First Responder lebensrettend sein“. Durch ihre Nähe am Einsatzort können sie nicht nur bei schweren Unfällen, sondern vor allem bei medizinischen Notfällen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen entscheidende Minuten überbrücken die über die Überlebens- und Genesungschancen des Patienten entscheiden, sagt Gabriele Brejschka. Dem First Responder kommt dabei nicht nur die Aufgabe zu, den Patienten zu versorgen. Sie treffen auch wichtige Vorbereitungen für deren späterer Behandlung.

Die First Responder werden von der Rettungsleitstelle Würzburg zusammen mit dem Rettungsdienst alarmiert, wenn die Meldung auf eine Notfallsituation schließen lässt. Sie sind rund um die Uhr an 365 Tage im Jahr einsatzbereit.

Am Anfang vielleicht noch von den „Profis“ vom Rettungsdienst belächelt, haben sich die Männer und Frauen von der Feuerwehr als wichtige Partner des Rettungsdienstes etabliert. Im Schnitt fahren die First Responder innerhalb der verschiedenen Wehren 90 % mehr Einsätze als der „normale“ Feuerwehrmann/frau. Diese Arbeit und die Zusatzausbildung leisten sie neben dem normalen Feuerwehrdienst. Um für alle Notfallsituationen gerüstet zu sein, müssen die Mitglieder regelmäßig an örtlichen und überörtlichen Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Die Ausbildung umfasst neben der Grundausbildung in der Ersten Hilfe eine AED-Anwenderschulung um mit dem Defibrillator arbeiten zu dürfen und die Unterweisung den Larynxtubus anwenden zu dürfen, der bei der Beatmung eine große Erleichterung darstellt.

Lehrgangsteilnehmer:

Inspektion West:
  • Böttigheim 4 Teilnehmer (First Responder-Gruppe im Aufbau)
  • Mädelhofen 2 Teilnehmer (First Responder-Gruppe im Aufbau)
  • Uettingen 1 Teilnehmer
  • Hettstadt 1 Teilnehmer
  • Zell 1 Teilnehmer

Inspektion Nord-Ost:
  • Rimpar 1 Teilnehmer
  • Hausen 2 Teilnehmer
  • Kürnach 2 Teilnehmer

Inspektion Mitte:
  • Reichenberg 1 Teilnehmer
  • Eßfeld 3 Teilnehmer
  • Eibelstadt 1 Teilnehmer

Text: Elfriede Streitenberger