Frauen gehören an den
(Brand)Herd,
diesen Feuerwehrslogan
des Deutschen Feuerwehr Verbandes hat sich Ramona Amthor auf die Fahne
geschrieben und hat mit ihren 22 Jahren als erste Frau in Greußenheim ihre
Gruppenführerprüfung abgelegt. Sie fühlte sich „Cool genug für ihr heißes Hobby“ und ging die Sache zielstrebig an. Nach ihrer
Grundausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim legte sie die
Prüfungen zum Truppmann, Sprechfunker und Truppführer mit Erfolg ab. Diese
umfangreiche Ausbildung und das damit verbundene Grundwissen waren
Grundvoraussetzung um zum Gruppenführer-Lehrgang zugelassen zu werden. Die
Begeisterung für die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Ramona Amthor
bereits in die Wiege gelegt und sie ist in die Fußstapfen ihrer Familie, die die
Freiwilligen Feuerwehren sowohl in Greußenheim als auch in Güntersleben als
aktive Mitglieder unterstützen.
Kreisbrandinspektor Winfried Weidner freute sich besonders, dass auch in Greußenheim die Frauen, Verantwortung in der Feuerwehr übernehmen und ihre „FRAU“ stehen.
Kreisbrandinspektor Winfried Weidner freute sich besonders, dass auch in Greußenheim die Frauen, Verantwortung in der Feuerwehr übernehmen und ihre „FRAU“ stehen.
Warum braucht die
Feuerwehr mehr Frauen?
Viele Frauen möchten
sich ehrenamtlich engagieren. Wenn die Freiwilligen Feuerwehren in Zukunft ein
attraktives ehrenamtliches Betätigungsfeld für Frauen darstellen möchten, müssen
sie bei sinkenden Mitgliederzahlen ihre Ressourcen stärken bzw. besser nutzen.
Zu den Ressourcen gehört auch die Minderheit der bundesweit knapp acht Prozent
aktiven Feuerwehrfrauen. Gerade mit Blick auf den demografischen Wandel sollte
die Feuerwehr versuchen, diese Gruppe stärker für sich zu gewinnen und
einzubinden. Da sich die klassische Verteilung geschlechtstypischer
Betätigungsfelder zunehmend auflöst, haben auch die Freiwilligen Feuerwehren bei
ihren facettenreichen Betätigungsfeldern im Moment die große Chance, die
Minderheit der Frauen auszubauen. Diese Chance haben die Verantwortlichen und
nicht zuletzt der Jugendleiter Erwin Seubert, der Freiwilligen Feuerwehr
Greußenheim genutzt und schon seit über 10 Jahren auf die Ausbildung von Frauen
in der Wehr gesetzt. Dabei war es ihm immer wichtig die jungen Frauen
gleichberechtigt in allen Bereichen der freiwilligen Feuerwehr auszubilden und
deshalb ist auch er sehr stolz auf die erste Frau in der Greußenheimer Wehr, die die
Gruppenführer Ausbildung absolviert
hat.
v.l. 2.
Kommandant Joachim Endres, Kreisbrandinspektor Winfried Weidner, Ramona Amthor und 1. Kommandant Reinhold
Seubert.
Bild und Text: Elfriede Streitenberger
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