Mobiler Rauchverschluss
für die Greußenheimer Wehr
Kreisbrandinspektor
Winfried Weidner übergibt mobilen Rauchverschluss an die Feuerwehr
Greußenheim.
Nicht nur mit Arbeit
sondern auch mit einem Geschenk, kam Kreisbrandinspektor Winfried Weidner nach
Greußenheim und überreichte den Kommandanten Reinhold Seubert und Joachim Endres
einen mobilen Rauchverschluss.
Mit einem mobilen
Rauchverschluss kann im Brandfall die Rauchausbreitung in einem Gebäude deutlich
verringert werden. Dies kann Menschenleben retten und die Rauchschäden enorm
reduzieren.
Schadenarme
Löschtaktiken sind ein stark diskutiertes und forciertes Thema bei den
Übungen.
Der mobile
Rauchverschluss versetzt die Wehren in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch
sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu
begrenzen.
Die Feuerwehr geht bei
Brandeinsätzen in mehrgeschossigen Gebäuden meist über den Treppenraum vor.
Hierbei besteht die Gefahr, dass durch das erforderliche Öffnen von Türen der
Treppenraum als wichtigster Rettungsweg für fliehende Menschen durch die
Rauchausbreitung unpassierbar wird.
Mit einem mobilen
Rauchverschluss lassen sich rauchfreie Treppenräume als Rettungswege für die
Selbst- und Fremdrettung sicherstellen, Rauchgasinhalationen vermeiden,
kritische Einsatzsituationen entschärfen und umfangreiche Sachschäden
verhindern.
Der Einbau eines
Rauchverschlusses ist einfach und kann unabhängig von der Türbreite innerhalb
weniger Sekunden von einer Person durchgeführt werden.
„Der Treppenraum muss
sicher begehbar und daher rauchfrei bleiben“ erklärt KBI Weidner.
Der mobile
Rauchverschluss zeichne sich durch ein geringes Gewicht und Packmaß aus. Er ist
für alle üblichen Türabmessungen geeignet und einfach, schnell und sicher zu
installieren.
Im eingebauten Zustand
können die Einsatzkräfte wie durch einen Vorhang gehen, der Rauchvorhang aus
einem Material das hohe Temperaturen und Flammeneinwirkung aushält, hält den
Rauch zurück und behindert die Schlauchleitung durch die Öffnung
nicht.
Der mobile
Rauchverschluss hat einen Wert von ca. 400,- € und wurde von der bayrischen
Versicherungskammer gesponsert. KBI Weidner freute sich sehr auch der Feuerwehr
Greußenheim eine überreichen zu können. Leider kann er das nicht an alle Wehren
übergeben – denn dazu sind es leider zu wenige – darum hat die Landkreisführung
beschlossen es an die Standorte zu verteilen, die in Punkto Aus- und
Weiterbildung in den letzten Jahren besonders brillierten. Dass die Feuerwehr
Greußenheim eine sehr gute Jugendarbeit leistet, belegen die 19 Jugendlichen,
die zurzeit in der Ausbildung sind. Auch im Bereich der Atemschutzgeräteträger
legt die Wehr sehr viel Gewicht auf eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung.
Eine gute Ausbildung hilft nicht nur im Einsatz, Hab und Gut zu schützen und zu retten, es ist
auch die beste Voraussetzung für einen unfallfreien Dienst am
Nächsten.
Text und Bild: Elfriede Streitenberger
Text und Bild: Elfriede Streitenberger

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